Förderung der Zivilgesellschaft

Projektvertrag_usbekische NROen Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Taschkent)

Die Stärkung der „offenen“ Zivilgesellschaft bei ihrem Engagement vor Ort, stellt einen Schwerpunkt deutscher und europäischer Menschenrechtspolitik in Usbekistan dar. Bei der  Förderung der politischen Kultur, des Rechtsbewusstseins und des gesellschaftspolitischen Engagements der Bürger spielen die Nichtregierungsorganisationen  (NROen) eine tragende Rolle. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Menschenrechte.

Aus diesem Grund schlossen die Deutsche Botschaft Taschkent und die Nichtregierungsorganisation Regional Dialogue (Slowenien) am 18. Mai 2015 einen Projektvertrag zur Verbesserung der  Organisationsstruktur und der Vermittlung von Kenntnissen an usbekische NROen.

In Usbekistan gibt es zwei Organisationen, die NROen informativ, organisatorisch und technisch sowie finanziell unterstützen. Es handelt sich um den Nationalen Verband der nichtstaatlichen nichtkommerziellen Organisationen Usbekistans (NANNOUz) und das Unabhängige Institut zum Monitoring der Gestaltung der Zivilgesellschaft (NIMFOGO). Beide werden bei diesem Projekt als ein Hybrid zwischen NROen und Regierungsorganisationen dienen und dieses Projekt ebenfalls aktiv und beratend unterstützen.

Es werden u. a. landesweit 10 Workshops abgehalten, die den teilnehmenden NRO-Vertretern neue Fähigkeiten und Kenntnisse vermitteln, um ihre tagtägliche Arbeit zu verbessern. Dadurch soll die  Teilnahme an Entscheidungsprozessen der Regierung durch die Zivilgesellschaft verstärkt werden. Der 1. Workshop findet am 22.09. in Taschkent statt.