Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Eine ausgewiesene Regionalexpertise, hohe Fachkompetenz und praxiserprobtes Managementwissen bilden das Rückgrat der Leistungen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Als Bundesunternehmen unterstützen wir die Bundesregierung dabei, ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung zu erreichen; weltweit aktiv sind wir außerdem in der internationalen Bildungsarbeit.

Wir bieten nachfrageorientierte, maßgeschneiderte und wirksame Dienstleistungen für nachhaltige Entwicklung an. Mit unserem ganzheitlichen, an Werten und Prinzipien der gesellschaftlichen Ordnung in Deutschland orientierten Vorgehen stellen wir die Mitwirkung aller Beteiligten sicher. So gestalten wir Veränderung und befähigen Menschen, Entwicklungsprozesse eigenverantwortlich weiterzuführen. Dabei handeln wir immer im Sinne unseres Leitbildes für nachhaltige Entwicklung und berücksichtigen politische, wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte. Wir unterstützen unsere Partner auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene in strategischen und konzeptionellen Fragen sowie bei der Umsetzung ihrer politischen Ziele.

Das Unternehmen ist in vielen Arbeitsfeldern aktiv – die Bandbreite reicht von Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung über den Aufbau von Staat und Demokratie, die Förderung von Frieden, Sicherheit, Wiederaufbau sowie ziviler Konfliktbearbeitung, die Sicherung von Ernährung, Gesundheit und Grundbildung bis hin zu Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz. Wir unterstützen unsere Partner auch durch Management- und Logistikdienstleistungen und agieren als Mittler, um unterschiedliche Interessen in sensiblen Kontexten auszuhandeln. In akuten Notsituationen führen wir Nothilfe- und Flüchtlingsprogramme durch. Als anerkannter Träger des Entwicklungsdienstes entsenden wir Fachkräfte als Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in die Partnerländer.

Wir vermitteln Integrierte und Rückkehrende Fachkräfte und fördern die Netzwerkbildung und den Dialog von Akteuren der internationalen Zusammenarbeit. Die Weiterbildung unserer Partnerfachkräfte ist dabei ein wesentlicher Bestandteil unseres Angebots. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Programme bieten wir vielfältige Möglichkeiten, von ihren gewonnenen Kontakten zu profitieren. Darüber hinaus geben wir jungen Menschen die Chance, weltweit Berufserfahrung zu sammeln. Austauschprogramme für junge Berufstätige legen den Grundstein für erfolgreiches Arbeiten auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt.

Wichtigster Auftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Darüber hinaus ist die GIZ für weitere Bundesressorts – darunter das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, das Bundesministerium der Verteidigung, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung –, für Bundesländer und Kommunen sowie für öffentliche und private Auftraggeber im In- und Ausland tätig. Dazu gehören beispielsweise Regierungen anderer Länder, die Europäische Kommission, die Vereinten Nationen und die Weltbank. Wir kooperieren intensiv mit der Privatwirtschaft und tragen zu einem sinnvollen Zusammenspiel von Entwicklungs- und außenwirtschaftlichen Aktivitäten bei. Langjährige Erfahrungen mit Netzwerken in den Partnerländern und in Deutschland sind für eine erfolgreiche internationale Kooperation wichtige Säulen, nicht nur im wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen, sondern vor allem auch im zivilgesellschaftlichen Bereich.

Die GIZ ist in rund 120 Ländern weltweit aktiv. In Deutschland ist das Unternehmen in nahezu allen Bundesländern präsent. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bonn und Eschborn. Weltweit hat die GIZ 18.260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – etwa 70 Prozent von ihnen sind als Nationales Personal vor Ort beschäftigt. Hinzu kommen 643 Entwicklungshelferinnen und -helfer, die für die GIZ im Einsatz sind. Darüber hinaus vermittelt CIM, eine Arbeitsgemeinschaft aus GIZ und Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfte an lokale Arbeitgeber. Zum Jahresende 2016 waren 847 Integrierte Fachkräfte direkt vor Ort von Organisationen und Unternehmen angestellt.

Die Arbeit der GIZ in Usbekistan

Die GIZ realisiert in Usbekistan Vorhaben im Auftrag der Deutschen Bundesregierung für das BMZ sowie für andere öffentliche Auftraggeber, wie beispielsweise das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Inneren. Seit 1992 wird ein Landesbüro in der Hauptstadt Taschkent unterhalten. Weitere Niederlassungen in den Regionen Andijan, Surkhandaria und Karakalpakstan stellen die zielgruppenorientierte Umsetzung der Projektmaßnahmen in ländlichen Gebieten sicher. Derzeit arbeiten 15 Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unter anderem in Vorhaben zu Gesundheit, Wirtschaft und Ressourcenschutz. Darüber hinaus sind 5 CIM-Fachkräfte und 4 Entwicklungshelferinnen und -helfer vor Ort tätig.

Nach Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit im Jahr 1991 begann Usbekistan, seine zentralistisch gesteuerte Planwirtschaft den veränderten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen anzupassen. Bisherige Handelsbeziehungen und Wertschöpfungsketten zerfielen, neue nationale Grenzen spalteten Transport- und Verkehrswege und erschwerten den Zugang zu vormals gemeinschaftlich mit anderen zentralasiatischen Staaten genutzten Energie- und Wasserressourcen.

Als junger unabhängiger Staat steht Usbekistan vor einer Reihe von sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit unterstützt die GIZ Reformen in Wirtschaft, Gesundheitswesen und Bildung sowie zum Schutz natürlicher Ressourcen und zur Förderung sozialer und kultureller Integration. Der Schwerpunkt der deutsch-usbekischen Entwicklungszusammenarbeit liegt in der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung und im Gesundheitssektor.

Alle Maßnahmen werden unter dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung unter Berücksichtigung politischer, wirtschaftlicher und sozialer Aspekte partnerschaftlich umgesetzt.

Insbesondere setzt sich die GIZ dafür ein, wirtschaftliches Wachstum breitenwirksam zu verankern. Durch die Förderung der Privatwirtschaft soll die Diversifizierung der Wirtschaft und der Ausbau der vor- und nachgelagerten Bereiche des Agrarsektors vorangetrieben werden. Ziel ist es, neue Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen, vor allem in strukturschwachen Regionen. Im Rahmen der Wirtschaftsförderung wird zunehmend auch die Entwicklung des Tourismussektors gefördert. Gleichzeitig unterstützt die GIZ Reformprozesse durch Programme der beruflichen Bildung und zur Managerfortbildung.

Im Gesundheitssektor gilt der Fokus insbesondere der:

  • Verbesserung des Dienstleistungsangebots für reproduktive Gesundheit,
  • Einrichtung und Verbesserung von Qualitätssicherungssystemen,
  • Aufklärung der Bevölkerung über gesundheitsfördernde Verhaltensweisen,
  • Verbesserung der sozialen Grundsicherung, um vor allem armen Frauen den Zugang zu Müttergesundheitsdiensten zu ermöglichen,
  • Verbesserung der Informiertheit der Bevölkerung durch Präventivmaßnahmen gegen HIV / AIDS und Drogenkonsum.

Um die optimale Umsetzung der Projekte und Programme in Usbekistan sicherzustellen, arbeitet die GIZ eng mit anderen deutschen Institutionen sowie Vertretern von bi- und multilateralen Organisationen und des Privatsektors zusammen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

GIZ Usbekistan

GIZ

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit