Der SES in Usbekistan

Der Senior Experten Service (SES) – die Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit – ist die führende deutsche Ehrenamts- und Entsendeorganisation für Fach- und Führungskräfte im Ruhestand. Branchen- und sektorenübergreifend unterstützen Experten des SES kleine und mittlere Unternehmen (KMU), aber auch öffentliche Institutionen, Kommunen, Kammern und Bildungseinrichtungen.

In Usbekistan ist der SES seit 1993 in Usbekistan tätig. Seither fanden über 500 ehrenamtliche Einsätze statt. Alleine 54 Einsätze entfielen auf das Jahr 2016. Damit ist Usbekistan eines der einsatzstärksten Länder in der Region Zentralasien. SES-Experten sind dort im Schnitt für drei bis neun Wochen tätig. Sie helfen insbesondere bei der Mitarbeiterqualifizierung und der Lösung technischer und organisatorischer Probleme.

Hinter dem SES stehen rund 12.000 Expertinnen und Experten aus allen kaufmännischen, technischen, handwerklichen, medizinischen und sozialen Berufen und über 50 Wirtschaftszweigen. Ihre Stärken sind profunde Fachkenntnisse, langjährige Erfahrung und die stets auf den Einzelfall bezogene praktische Hilfe.

Der SES wird von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft getragen, finanzielle Unterstützung erhält er unter anderem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Eine gute Zusammenarbeit besteht mit anderen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit. Der SES kooperiert unter anderem mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), dem Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) und dem Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV).

Praxisbeispiele:

Lebensmittel- und Textilindustrie

Beide Branchen zeigen großes Interesse am SES und seinem Angebot. So unterstützten SES-Experten Firmen aus dem Gebiet um Taschkent, aus Samarkand oder auch Fergana, die sich mit der Konservierung, Trocknung oder Weiterverarbeitung von Obst- und Gemüse beschäftigen. Im Mittelpunkt der Einsätze stand die Weiterbildung der Mitarbeiter, die effizientere Anwendung der Technik, die Projektierung neuer Anlagen und die Vermittlung von Kontakten zu deutschen Herstellern. Einsätze im Textilbereich befassen sich mit Fragen der Verbesserung von Schnitten und Stoffauswahl, aber auch mit technischen und organisatorischen Problemen. Helfen konnte der SES zum Beispiel zwei kleineren Anzugsschneidereien in Buchara.

Gastronomie, Hotellerie und Tourismus

Anfragen aus diesen Bereichen beziehen sich insbesondere auf die Weiterbildung von Köchen. Auch wünschen sich Reiseveranstalter einen verbesserten Service, um ihre Marktposition zu stärken, und Hotelbesitzer größere Planungssicherheit. Der SES hat bereits mehrere Hotels in Taschkent, Buchara und Fergana unterstützen können.

Medizin

Die Nachfrage nach SES-Experten aus dem medizinischen Bereich hat in den letzten Jahren merklich zugenommen. Kliniken in Taschkent und Andijan – so etwa die Republikanische Notfallklinik – gehören zu den Auftraggebern des SES. Einsätze im Krankenhausbereich dienten der Mitarbeiterqualifizierung in den Abteilungen Geburtsvorbereitung oder Physiotherapie und der Einführung neuer Operations- und Diagnosemethoden in der Kardiologie.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetpräsenz des SES

SES-Repräsentantin in Usbekistan:

Ayvazova Karina

Uzbekistan,

Tashkent,

37 U. Nosir str., apt.11

Tel.: +998-71-2556722 (home)

        +998-90-8082378 (mob.)

E-Mail: yahoo%27%com,karina_ornella

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SES-Zentrale in Bonn:

Julia Scholtes-Farnschläder

Projektleiterin Zentralasien

Buschstraße 2

53113 Bonn

Tel. +49 (0)228 260 90 - 159

Fax.+49 (0)228 260 90 9 159

E-Mail: ses-bonn%27%de,j%27%scholtes

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