Junge Redner in der Botschaft

Am 11. März 2016 fand in der Deutschen Botschaft Taschkent zum neunten Mal ein Redewettbewerb in deutscher Sprache für Deutschstudentinnen und -studenten aus ganz Usbekistan statt. Die Sieger erhielten attraktive Sach- und Buchpreise.

Wie schon in den vergangen acht Jahren führte die Botschaft einen landesweiten Redewettbewerb durch, an dem sich Studierende aus ganz Usbekistan beteiligen konnten. Der Wettbewerb wurde in zwei Etappen durchgeführt: In einer ersten Etappe führten die 16 teilnehmenden Hochschulen Vorauswahlen unter ihren Deutschstudentinnen und -studenten durch, die Gewinner dieser Vorrunde wurden anschließend zum Finale in der Deutschen Botschaft Taschkent eingeladen. Dort hatten sie Gelegenheit, ihre rhetorischen Fähigkeiten zu folgenden Themen unter Beweis zu stellen.

- Welche Bedeutung haben traditionelles Handwerk und Volkskunst für Usbekistan?

- Humor im Alltag

- Ist es gerecht, dass die Spitzensportler (wie z.B. Fußballspieler) oder Filmstars so hohe Gagen bekommen?

- Usbekistan hat dieses Jahr den Vorsitz in der SCO und Deutschland in der OSZE. Welche Ideen haben Sie für den Vorsitz Usbekistans in der SCO und Deutschlands in der OSZE? Wo sollen die Schwerpunkte liegen?

Im Rahmen des Wettbewerbs mussten die insgesamt 16 am Finale teilnehmenden Studentinnen und Studenten jeweils eine fünfminütige Rede zu einem der drei Themen halten und sich danach den kritischen Fragen der Jury stellen. Beurteilt wurden Sprachniveau, rhetorisches Talent sowie inhaltliche Qualität und Originalität der Rede. Aufgrund der vielen ausgezeichneten Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fiel der Jury die Wahl der Sieger nicht leicht. Die Gewinnerin des diesjährigen Redewettbewerbs ist Frau Dilshoda Mukhammadjonova von der Staatlichen Universität in Fergana. Den zweiten Platz belegte Frau Amina Khalikova von der Weltsprachenuniversität in Taschkent. Auf dem dritten Platz folgten gemeinsam Herr Tokhirkhuja Bekmirzaev von der Orientalistikhochschule in Taschkent und Frau Gullola Khasanova von der Staatlichen Universität in Urgentsch.