Maßnahmen zum Kulturerhalt

Die Regierung Usbekistans hat seit Erlangung der Unabhängigkeit große Anstrengungen unternommen, durch Restaurierungsmaßnahmen an seinen Denkmälern nicht nur das kulturelle Erbe schlechthin zu erhalten, sondern das nationale Selbstbewusstsein zu stärken und die internationale Ausstrahlung zu vergrößern. Ausgang ist der sich weltweit durchsetzende Gedanke, dass Denkmalerhalt ein Wirtschaftsfaktor ist, der nicht nur beim Tourismus, sondern auch beim Baugewerbe und der Handwerkskunst greift und seinen Widerhall auch bei der Aus- und Fortbildung findet.

Die Bundesrepublik Deutschland unterstützte deshalb die usbekische Regierung in den vergangenen Jahren bei der Restaurierung bedeutender Denkmäler im Rahmen des Programms des Auswärtigen Amtes für Kulturerhaltmaßnahmen, das es seit 1981 gibt. So wurden z.B. Restaurierungsarbeiten an der Medrese Abdul-Aziz-Khan in der Altstadt von Buchara gefördert. Zur Zeit führt die Fachhochschule Potsdam Restaurierungsarbeiten am Timuridenmausoleum Ischrat-Khane in Samarkand durch, die mit Mitteln des "Kulturerhalt"-Programms unterstützt werden.