Mit der Initiative Außenwissenschaftspolitik „Wissenswelten verbinden.“

Bild vergrößern

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist in der Wissenschaft so wichtig wie nie zuvor: Geht es um Antworten auf globale Fragen wie den Klimawandel oder die Bekämpfung gefährlicher Infektionskrankheiten führt nur die internationale Zusammenarbeit zu erfolgreichen Lösungen. Und Studierende, die frühzeitig internationale Erfahrungen sammeln, behaupten sich später auf dem globalen Arbeitsmarkt. Forschung leistet aber auch einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen Verständnis und zur Stabilisierung in Krisenregionen. Mit der „Initiative Außenwissenschaftspolitik“ fördert das Auswärtige Amt seit 2009 das globale Netz der Wissenschaft. 

Die Wissenschaftspolitik des Auswärtigen Amts richtet sich an außenpolitischen Zielen sowie konzeptionellen Leitlinien aus. Unter Berücksichtigung regionaler und inhaltlicher Schwerpunktsetzungen wird sie weltweit umgesetzt. Sie zielt auf die Förderung von Exzellenz, ohne dabei die Förderung der Breite aufzugeben. Sie macht den Wissenschafts- und Forschungsstandort international stärker sichtbar. Dabei steht eine enge Zusammenarbeit mit den Partnern im In- und Ausland im Zentrum ihrer Arbeit. 

Zu den zentralen Bausteinen der Initiative gehören die neuen „Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser“ (DWIH). Sie sollen ein Schaufenster sein für den Wissenschaftsstandort Deutschland. In fünf Städten auf vier Kontinenten bündeln sie Kompetenz und Innovationskraft deutscher Hochschulen, Forschungsinstitutionen und Unternehmen. Für die weltweite Kooperation der deutschen Forschung stehen auch vier Exzellenzzentren, die im Rahmen der Initiative den Austausch deutscher Hochschulen fördern. Russland, Kolumbien, Chile und Thailand heißen die vier Länder, in denen die neuen Leuchttürme der Exzellenz aufgebaut werden. Deutsche Hochschulen engagieren sich an den Partnerhochschulen, um gemeinsame Studiengänge, Seminare und den Austausch von Studierenden und Lehrkräften auszubauen. Und nicht zuletzt: Grundlage für den gemeinsamen Austausch ist die gemeinsame Sprache. Zum Erlernen der deutschen Sprache bieten moderne Technologien, wie das Internet, bislang unbekannte Möglichkeiten. Dieses Angebot unterstützen wir und bauen somit den Zugang zum Deutsch-Lernen aus. Mit der Förderung von drei Masterstudiengängen "Deutsch als Fremdsprache" erhalten ausländische Stipendiaten die Chance, sich in Deutschland zu qualifizierten, modern ausgebildeten Deutschlehrern weiterzubilden.